Gebratener Vulkanspargel - auch Spargel Chicorée oder Puntarelle genannt

 Gebratener Vulkanspargel - auch Spargel Chicorée oder Puntarelle genannt

Dieses wunderschöne Gemüse habe ich bei einem meiner wöchentlichen Besuche auf dem Markt entdeckt. Es lag neben dem Löwenzahn und lachte mich förmlich an. Es schmeckt leicht bitter und eignet sich zu den verschiedensten Gerichten oder etwas angebraten zu einer Scheibe Brot. Wenn du ihn weniger bitter magst, lege ihn einfach ein paar Minuten in kaltes Wasser, jedoch kann er dadurch Inhaltsstoffe verlieren.

Dieses wilde Gewächs ist eine Zichorienart mit dem botanischen Namen „cicoria catalogna cimata“. Sie ist auf unseren Märkten selten zu finden und wird vor allem in Italien verarbeitet.

In der Gegend in und um Rom findet man dieses Gemüse auf vielen Speisekarten. Die Herzen werden gerne roh als Salat gegessen und mit einem sämigen Dressing  aus den typischen Zutaten wie Olivenöl, Zitronensaft, Essig, Knoblauch, Kapern, Salz und Pfeffer mariniert. Leicht angebraten und gewürzt auf einem Vorspeisen-Buffet oder als Beilage eignet sich dieses Gemüse auch bestens. 

Bitterstoffe sind sehr wichtig für unseren Körper, sie helfen uns bei der Verdauung und unterstützen unsere Organe. Sie sind der „Treibstoff“ des Verdauungsapparates.

 

Gebratener Vulkanspargel - auch Spargel Chicorée oder Puntarelle genannt

Zubereitung 15 Minuten

Für 4 Personen

1 Vulkanspargel
1 Zwiebel
Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Vulkanspargel waschen und die äußeren Blätter wegschneiden, da sie besonders bitter sind - einfach kosten. 

Übrige Blätter entfernen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.

Die inneren „Herzen“ klein schneiden und beiseite legen. 

Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl anbraten. 

Die kleingeschnittenen Blätter hinzugeben und ca. 3 Minuten mitbraten. Die „Herzen“ hinzufügen und 2 Minuten weiterbraten. 

Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Serviervorschlag

Frisch aus der Pfanne garniert mit etwas veganem „Paranuss-Parmesan“ schmeckt der Vulkanspargel noch würziger. „Paranuss-Parmesan“ besteht aus Paranüssen, Hefeschmelzflocken und etwas Salz - im Mixer zerkleinert.